Der Friedhof Kozala ist einer der ersten Kommunalfriedhöfe in Europa. Das Grundstück für dessen Bedarf wurde 1771 gekauft und schubweise ausgeweitet. Der Friedhof wurde offiziell 1838 eröffnet. Die Stadt hat hier im Jahr 1872 einen Wachmann eingestellt und dieser beginnt mit der Buchführung der Beerdigungen, mit den Namen der Bestatteten. Kozala ist ein offenes Buch der städtischen Vergangenheit. Hier wurden viele bekannte Einwohner Rijekas begraben: Adamić, Ciotta, Salcher, Ossoinack, Whitehead, Hajnal, Gorup, Meynier, Venucci, Kersnik, Grossich. Kozala ist auch eine Kunstgalerie im Freien, dank der Mausolen der Familien Whitehead, Scarpa, Gorup, Leard, Manasteriotti und anderer. 

 

Neben dem Friedhof wurde 1934 die Kirche des Hl. Romualdo und aller Heiligen, der sog. Votivtempel, erbaut, deren weiße Vertikale den umliegenden grünen Zypressen folgen. Der Architekt Bruno Angheben erdachte ein avantgardistisches Gebäude im Geiste seiner Zeit. Dennoch übertrifft es alle ideologischen Begrenzungen der einstigen und späteren politischen Avantgarde.