Der Park Mlaka, auch bekannt als Giardino Pubblico, gehört zu den ältesten und schönsten Parks in Rijeka. Er wurde im Jahr 1874 von Dr. Filibert Bazarig anhand der Suggestionen des Bürgermeisters Giovanni Ciotta projektiert, als spezifische Grenze zwischen dem Stadtzentrum und dem westlichen Stadtrand, sowie als Ankündigung des historischen Kerns für jene, welche aus dieser Richtung in die Stadt kommen.



Der original geräumige Park, durch natürliche Quellen bewässert, war einst ein beliebter Ort zum Versammeln, heute nimmt er aufgrund der Gebäude, welche mit der Zeit in seiner Umgebung erbaut wurden, eine kleinere Fläche ein. Trotz der Verkleinerung ist dieser Park, gelegen in der Nähe des Bahnhofs, noch immer ein angenehmer Ort zum Ausruhen und für einen Spaziergang.

Der Park Mlaka, besser bekannt als Giardino Pubblico, gehört zu den ältesten und schönsten Parks in Rijeka. Er wurde von Dr. Filibert Bazarig im Jahre 1874 nach den Ideen des Bürgermeisters G. Ciotte auf dem Grundstück entworfen, das die damalige Gemeinde vom Baron Juraj Vranyczany gekauft hatte. Dieses Grundstück war reich an Frischwasserquellen, was wahrscheinlich die Entscheidung des Bürgermeisters G. Ciotte bei der Auswahl des Standortes für den Park beeinflusst hat. Dieser Teil der Stadt, bekannt als Cecilinovo, wurde nach der alten Kapelle der Hl. Caecilia benannt, der Schutzpatronin der Musik, und in der Nähe eines Baches errichtet, der von seiner Quelle durch den Park in Richtung Osten floss.

Der Park entstand an einem Abhang, der nach Süden gerichtet war, von der Sonne gut erfasst und von den Bora-Winden geschützt. Er umfasste eine Fläche von 37.000 m2 und bestand aus zwei Teilen. Der Haupteingang des Parks war von der damaligen Corsie Deak, der heutigen Krešimirova Straße.

Den oberen Teil des Parks, der sich auf einem sanften Abhang befindet, bildete ein aus Flaumeichen und Lorbeerbäumen bestehender Wald.

Im Grundriss und der räumlichen Zusammensetzung des oberen Teils des Parks sind drei Terrassen auf unterschiedlichen Höhen zu beobachten. Zwischen der unteren größten und der zweiten mittleren Terrasse, unter einem Abhang, der mit Lorbeerbäumen und Lorbeerschneeball bewachsen ist, befand sich ein länglicher Pool, der von natürlich gebrochenen Steinen umgeben war, in dem einst Goldfische schwammen. Auf jeder Seite des Pools wuchs ein immergrüner Riesenmammutbaum und am westlichen Rand der größten Terrasse standen mehrere alte malerische Zedern.

Der untere Teil des Parks wurde nach der Idee des Architekten Dr. F. Bazariga von einem reich verzierten Zaun mit einer schmiedeeisernen Tür umzäunt. Hinter dem Zaun, auf dem befluteten und aufgeschütteten Gelände, erstreckte sich ein Rasen mit Blumenbeeten, der mit viel Grün halbkreisförmig umschlossen war.

Der Park Mlaka, der sich an der Kreuzung zweier Stadtzonen befindet, war lange Zeit ein beliebter Treffpunkt in der Stadt, ein „Szenetreffpunkt“, wo Promenadenkonzerte organisiert wurden, die Arbeiter ihre Treffen zum 1. Mai abhielten und Schüler und Studenten lernten.

Im Laufe der Zeit verlor der Park seine aktive Rolle im Leben der Stadt. In den 1930er Jahren wurde am Rande seiner Westseite ein Vereinshaus gebaut, heute das Gewerkschaftshaus „3. Mai“, und in den 1960er Jahren wurde am östlichen Rand des Parks ein neues Erholungszentrum der Ölraffinerie INA errichtet.

Ein größerer Eingriff bei der Umgestaltung dieses Parks wurde 1951 vorgenommen, nach dem Bau der neuen Straße, die das Industriegebiet im Westen der Stadt umfährt. Unter der Leitung der Architekten Zdenko Sila und Zdenko Kolacio wurde der Umbau des unteren Teils des Parks durchgeführt, wobei der obere Teil des Parks sein Aussehen aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie beibehielt.